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Zitronengras: lemon grass on white background

Zitronengras

Zitronengras wird in vielen Gerichten bei Pi-Nong in Frankfurt Sachsenhausen verwendetZitronengras gehört, wie der Name schon sagt zur Familie der Gräser. Diese Gewürzpflanze hat trotz des Namens mit Zitronen oder Zitrusfrüchten zu tun. Der Name ist eher auf den  zitronenähnlichen Duft zurück zu führen, wenn man das Gras zerreiben oder die Stengel quetscht. Das ätherische Öl Citral ist für den Duft verantwortlich. Dieses Öl ist auch der Hauptbestandteil von Zitronengrasöl.
In der thailändischen Küche wird das das holzige Ende und die faserige Außenblätter zuerst entfernt. Zum kochen kann man die Stengel einfach am Stück zerquetschen und in das Kochgut geben. Dadurch werden die Inhaltsstoffe an das Essen abgegeben. Der Vorteil dabei ist, dass man den langen, fasrigen Stengel nach dem Kochen einfach wieder aus dem Essen herausnehmen kann.

Eine andere Variante ist das zerschneiden des Zitronengrases in kleine Stück um es mit zu kochen. Allerdings sollte man immer frisches Zitronengras verwenden, da es beim Trocknen die Wirkung, bzw. den Geschmack verliert.

Tom Yam (Nr. 7)

Suppe mit Champignons, Kaffirblättern, Galgant, Zitronengras und Tomatenstücken

Eine der sicherlich bekanntesten Thai-Suppe ist Tom Yam.

Dabei handelt es sich um eine in heiße, leicht saure und zumeist sehr scharfe Suppe! Die Brühe aus Fischsoße wird pikant durch das Zitronengras, die Schalotten, die Kaffernlimetten-Blätter, dem typischen Thai-Ingwer (Galanga). Für die Säure ist Tamarinde verantwortlich und die Schärfe die frischen Chilis! Erst ganz zum Schluß wird auf die Suppe noch etwas Koriander dekoriert.

Es gibt verschiedene Varianten der Tom Yam Suppe:

  • Tom Yan Kung: mit Riesengarnelen und Pilzen
  • Tom Yan Gai: mit Huhn
  • Tom Yan Pla: mit Fisch
  • Tom Yan Talee: mit Meeresfrüchten

Manchmal wird die Suppe auch als Tom Yam Gai angeboten, dann ist sie mit Kokosmilch zubereitet worden. Oftmals wird nur ein bisschen Kokosmilch hinein dazu gegeben, dann würde man von einer Tom Yam Man Khon sprechen.

Satay Gai

Hühnerfleisch-Spieße mit Erdnuss-Sauce

Satay (oder auch Saté) ist ein Grillgericht, das ursprünglich aus Indonesien stammt, aber in vielen Ländern Südostasiens beliebt ist, wie etwa Malaysia, Singapur, Vietnam und natürlich in Thailand. In der Zeit der Kolonialisierung ist das Gericht auch in die niederländische Küche gelangt. Die japanische Variante nennt sich Yakitori. Satay bedeutet auf Indonesisch einfach so viel wie „Fleisch, das auf Bambusspießchen über Holzfeuer gegrillt wird“.

Zutaten und Zubereitung variieren stark von Land zu Land. Dabei kann es sich um mit Kurkuma mariniertes Fleisch, marinierten Fisch, marinierte Shrimps oder mariniertes Geflügel handeln, meist jedoch Hühnerfleisch oder Lammfleisch. Serviert werden kann Satay beispielsweise mit würziger Erdnusssauce, oder Erdnuss-Bratensaft mit Schalotten und Lontong (indonesischer, in Kokosnussblättern gedämpfter Reis). In Indonesien isst man Satay mit Acar (saure Gemüsemischung aus rohen Karotten, Gurken, Chili und Schalotten) als Beilage.

Es wird angenommen, dass Satay von chinesischen Immigranten eingeführt wurde, die solche Fleischspießchen auf der Straße verkauften.