Category Archives for "REZEPTE"

Pa Naeng (Nr. 30)

Thai Curry in Kokosmilch pikant mit Paprika, Bohnen und Erdnüssen

– Hühnerfleisch
– Rindfleisch
– Ente knusprig oder Hühnerfleisch knusprig
– Fisch
– Garnelen

Der grundlegende Unterschied zu einem indischen Curry ist zunächst, dass die Gruppe der thailändischen „Kaeng-Gerichte“ nicht aus gemahlenen Gewürzen hergestellt werden, sondern aus einer „Curry“-Paste. Weiterhin werden die Gewürze nicht wie in Indien zuerst in Fett angebraten, sondern die Paste wird − oft in Kokosmilch − gekocht.

Gaeng Massaman (Nr. 31)

Kaeng Masaman ist ein Gericht der südlichen Thai-Küche.

Kaeng Masaman wurde von den Thais in Zentralthailand als eines der dort entstandenen Gerichte beansprucht, es ist jedoch in Südthailand weitaus häufiger anzutreffen.

König Phra Phutthaloetla (Rama II.) war von diesem Gericht so beeindruckt, dass er darüber, genauer gesagt über eine Köchin, ein Gedicht schrieb. Das Gedicht ist jedem thailändischen Schüler bekannt, wird es doch bereits in der Grundschule auswendig gelernt. Es zeigt, dass indisch beeinflusste Gerichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits einen festen Platz in der thailändischen Küche eingenommen hatten. Die Tatsache, dass ein König es zur Inspiration zu einem Gedicht benutzte, beweist auch, dass das Rezept für ein „Moslem-Curry“ seit langem in der thailändischen Esskultur akzeptiert war.

Tom Yam (Nr. 7)

Suppe mit Champignons, Kaffirblättern, Galgant, Zitronengras und Tomatenstücken

Eine der sicherlich bekanntesten Thai-Suppe ist Tom Yam.

Dabei handelt es sich um eine in heiße, leicht saure und zumeist sehr scharfe Suppe! Die Brühe aus Fischsoße wird pikant durch das Zitronengras, die Schalotten, die Kaffernlimetten-Blätter, dem typischen Thai-Ingwer (Galanga). Für die Säure ist Tamarinde verantwortlich und die Schärfe die frischen Chilis! Erst ganz zum Schluß wird auf die Suppe noch etwas Koriander dekoriert.

Es gibt verschiedene Varianten der Tom Yam Suppe:

  • Tom Yan Kung: mit Riesengarnelen und Pilzen
  • Tom Yan Gai: mit Huhn
  • Tom Yan Pla: mit Fisch
  • Tom Yan Talee: mit Meeresfrüchten

Manchmal wird die Suppe auch als Tom Yam Gai angeboten, dann ist sie mit Kokosmilch zubereitet worden. Oftmals wird nur ein bisschen Kokosmilch hinein dazu gegeben, dann würde man von einer Tom Yam Man Khon sprechen.

Gung Tempura (Nr. 6)

Knusprige Garnelenschwänze mit süß-saurer Sauce

Tempura ist eine Zubereitungsvariante frittierter Speisen in der japanischen Küche. Mit einem Teigmantel aus Mehl, Ei und Eiswasser versehen werden diverse Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprösslinge und junge Blätter in heißem (140 bis 190 °C) Öl schnell ausgebacken.

In Thailand wird für den Ausbackteig feines Tempuramehl verwendet, das aus Reis hergestellt wird und das in anderen Ländern teils in asiatischen Lebensmittelgeschäften oder im Feinkosthandel erhältlich ist. Besonders zum Ausbacken geeignet sind Garnelen und Hummerkrabben. Zu den bevorzugten Gemüsearten zählen Süßkartoffel, Lotus, Aubergine, Schoten, Zwiebeln, Karotten, Paprika, Zucchini, Spargelspitzen.

Yam Wunsen (Nr. 13)

GlasnudelsalatGlasnudelsalat mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln und Sellerie in Zitronensauce

Vor allem in den heißen Tagen des Jahres gibt es nichts erfrischendes als einen Glasnudelsalat. Vor allem in Verbindung mit den verschiedenen Beilagen lassen keine Wünsche offen. Denn es gibt Variationen mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie vegetarische Varianten mit Tofu.

Neben dieser Kombinationsmöglichkeiten zeichnet sich der Salat auch durch seine Frische aus. Der Koriander, die Frühlingszwiebeln und der Geschmack der verwendeten Soßen in Verbindung mit dem Limettensaft werden gekrönt von den Chilies.

 

Satay Gai

Hühnerfleisch-Spieße mit Erdnuss-Sauce

Satay (oder auch Saté) ist ein Grillgericht, das ursprünglich aus Indonesien stammt, aber in vielen Ländern Südostasiens beliebt ist, wie etwa Malaysia, Singapur, Vietnam und natürlich in Thailand. In der Zeit der Kolonialisierung ist das Gericht auch in die niederländische Küche gelangt. Die japanische Variante nennt sich Yakitori. Satay bedeutet auf Indonesisch einfach so viel wie „Fleisch, das auf Bambusspießchen über Holzfeuer gegrillt wird“.

Zutaten und Zubereitung variieren stark von Land zu Land. Dabei kann es sich um mit Kurkuma mariniertes Fleisch, marinierten Fisch, marinierte Shrimps oder mariniertes Geflügel handeln, meist jedoch Hühnerfleisch oder Lammfleisch. Serviert werden kann Satay beispielsweise mit würziger Erdnusssauce, oder Erdnuss-Bratensaft mit Schalotten und Lontong (indonesischer, in Kokosnussblättern gedämpfter Reis). In Indonesien isst man Satay mit Acar (saure Gemüsemischung aus rohen Karotten, Gurken, Chili und Schalotten) als Beilage.

Es wird angenommen, dass Satay von chinesischen Immigranten eingeführt wurde, die solche Fleischspießchen auf der Straße verkauften.