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Fünf Gewürze Pulver

Fünf Gewürze Pulver (Phong phalo)

Eine der sicherlich bekanntesten Gewürzmischungen in Asien ist das Fünf Gewürze Pulver.

Hergestellt, bzw. zusammengemischt wird es aus den folgenden Zutaten:

  • Echter Sternanis
  • Szechuanpfeffer
  • Zimtkassie
  • Fenchel
  • Gewürznelke

Alle Gewürzmischungszutaten werden zu einem Pulver zermahlen.

Das Fünf Gewürze Pulver wird in Thailand für Thai-Chinesische Gerichte wie zum Beispiel „Mu Phalo“ (Schweinefleisch mit süßsaurem Gemüse) und für Fleischsaucen verwendet.

Man kann diese Fünf Gewürze Pulver Mischung natürlich selber zusammen mischen. Je nachdem wieviel man dann von einer Zutat hinzufügt variert der Geschmack. Ganz entscheidend ist natürlich die Qualität der verwendeten Gewürze. Pfeffer zum Beispiel kann man auf Märkten einkaufen und erhält sehr frische Pfefferkörner die durch den typischen pfeffrigen Geruch schon Lust auf deren Verwendung machen. Wenn diese dann frisch gemahlen werden explodieren die Geruchs- und Geschmackssinne. Wer das schon einmal erlebt hat, der verpönt den schon bereits gemahlen Supermarkt-Pfeffer in der Regel.

Das fünf Gewürze Pulver ist ähnlich den vielen unterschiedlichen Currymischungen. Jedes Land, jede Region, jede Stadt und jede Familie hat ihr eigenes Rezept. Genau das macht auch die thailändische Küche aus, die Abwechslung, die Frische und die Geschmacksvielfalt.

Pa Naeng (Nr. 30)

Thai Curry in Kokosmilch pikant mit Paprika, Bohnen und Erdnüssen

– Hühnerfleisch
– Rindfleisch
– Ente knusprig oder Hühnerfleisch knusprig
– Fisch
– Garnelen

Der grundlegende Unterschied zu einem indischen Curry ist zunächst, dass die Gruppe der thailändischen „Kaeng-Gerichte“ nicht aus gemahlenen Gewürzen hergestellt werden, sondern aus einer „Curry“-Paste. Weiterhin werden die Gewürze nicht wie in Indien zuerst in Fett angebraten, sondern die Paste wird − oft in Kokosmilch − gekocht.

Gaeng Massaman (Nr. 31)

Kaeng Masaman ist ein Gericht der südlichen Thai-Küche.

Kaeng Masaman wurde von den Thais in Zentralthailand als eines der dort entstandenen Gerichte beansprucht, es ist jedoch in Südthailand weitaus häufiger anzutreffen.

König Phra Phutthaloetla (Rama II.) war von diesem Gericht so beeindruckt, dass er darüber, genauer gesagt über eine Köchin, ein Gedicht schrieb. Das Gedicht ist jedem thailändischen Schüler bekannt, wird es doch bereits in der Grundschule auswendig gelernt. Es zeigt, dass indisch beeinflusste Gerichte zu Beginn des 19. Jahrhunderts bereits einen festen Platz in der thailändischen Küche eingenommen hatten. Die Tatsache, dass ein König es zur Inspiration zu einem Gedicht benutzte, beweist auch, dass das Rezept für ein „Moslem-Curry“ seit langem in der thailändischen Esskultur akzeptiert war.

Zitronengras: lemon grass on white background

Zitronengras

Zitronengras wird in vielen Gerichten bei Pi-Nong in Frankfurt Sachsenhausen verwendetZitronengras gehört, wie der Name schon sagt zur Familie der Gräser. Diese Gewürzpflanze hat trotz des Namens mit Zitronen oder Zitrusfrüchten zu tun. Der Name ist eher auf den  zitronenähnlichen Duft zurück zu führen, wenn man das Gras zerreiben oder die Stengel quetscht. Das ätherische Öl Citral ist für den Duft verantwortlich. Dieses Öl ist auch der Hauptbestandteil von Zitronengrasöl.
In der thailändischen Küche wird das das holzige Ende und die faserige Außenblätter zuerst entfernt. Zum kochen kann man die Stengel einfach am Stück zerquetschen und in das Kochgut geben. Dadurch werden die Inhaltsstoffe an das Essen abgegeben. Der Vorteil dabei ist, dass man den langen, fasrigen Stengel nach dem Kochen einfach wieder aus dem Essen herausnehmen kann.

Eine andere Variante ist das zerschneiden des Zitronengrases in kleine Stück um es mit zu kochen. Allerdings sollte man immer frisches Zitronengras verwenden, da es beim Trocknen die Wirkung, bzw. den Geschmack verliert.

Ein frischer Bund Koriander mit Blättern und Wurzeln

Koriander

 

KorianderWährend in Europa der Samen die größere Rolle spielt, werden in der südamerikanischen und in der asiatischen Küche, aber auch im südlichen Portugal, speziell im Alentejo und in der Algarve, vor allem die grünen Pflanzenteile, umgangssprachlich „Kraut“ genannt, verwendet. Auch in Nordafrika wird Koriander für Gerichte verwendet.

Frisches Korianderkraut (gelegentlich auch als „Wanzenkraut“ bezeichnet) sieht ähnlich aus wie glattblättrige Petersilie. Das kräftige, moschusartige, zitronenähnliche Aroma gibt dem frischen Korianderkraut einen unverwechselbaren Charakter. An den scharfbitteren Geschmack müssen sich viele Menschen erst gewöhnen. Die fedrigen Blätter von älteren Pflanzen werden häufig als Garnierung verwendet. Sie können auch gehackt und Soßen oder Füllungen untergemischt werden. So ist frisches Korianderkraut ein Hauptbestandteil der von den Kanaren stammenden Mojo verde.

Die Früchte und Blätter enthalten unterschiedliche Aromen und können einander daher nicht ersetzen.

Die Samen sollten eventuell kurz angeröstet und nach Möglichkeit immer frisch gemahlen werden; sonst überwiegen die schwerflüchtigen Bitterstoffe des Korianders schnell die leichtflüchtigen Aromastoffe, und die Speisen werden bitter statt aromatisch.

Koriander in Currypasten

Koriander ist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Currypulver, Currypaste und Lebkuchengewürz und wird auch zur Likörherstellung verwendet. Koriander wird sehr oft mit Kreuzkümmel, auch Cumin genannt, kombiniert.

Artikel über die Eröffnung von Pi-Nong im Genussmagazin (Dez. 2014)

Pi-Nong löst Main Thai ab

Genussmagazin 12.12.2014:

Am Affentorplatz 26 in Sachsenhausen eröffnet demnächst ein neues Thai-Restaurant. Das Main Thai wich dem Restaurant Pi-Nong, die Küche bleibt aber nach wie vor thailändisch.
Authentische Thai-Küche soll es bald am Affentorplatz 26 geben. Pi-Nong heißt das neue thailändische Restaurant, das in den Räumlichkeiten des Main Thai zu finden ist. Derzeit sind die Fenster noch abgeklebt, nur ein Name und eine Homepage-Adresse geben Aufschluss über die zukünftigen Inhaber. Vegane Speisen werde es laut den Informationen auf der Homepage geben. Ein Eröffnungsdatum, eine Telefonnummer oder eine Speisekarte sind hingegen nicht zu finden.

Siegeszug Thaifood

In den letzten Jahren haben immer mehr Menschen den Wert der thailändische Küche für sich entdeckt. Im weit größerem Verhältnis wie chinesischen Restaurants geschlossen wurden, haben  thailändische Restaurants und Imbissbuden eröffnet. Das liegt unter anderem daran, dass sich die Ernährungsgewohnheiten geändert haben. Die Leute wollen überrascht werden, mit neuen Geschmacksrichtungen, exotischen Früchten und interessanten Gewürzen und Kräutern. Außerdem achten viele auf ihre Ernährung und nicht ohne Grund sind vegetarische oder sogar vegan Speisen auf dem Vormarsch.

Vielfalt und Kombinationsmöglichkeit

Wenn man sich vegetarisch ernährt dann bieten einem die asiatischen Küchen einfach eine große und spannende Vielfalt und Kombinationsmöglichkeiten. Für die Restaurants ist es auch einfacher eine attraktive Speisekarte zu erstellen. Denn ob ein Reis oder Nudelgericht mit Entenbrust, Rindfleisch oder Tofu serviert wird macht im Ablaufprozess der Küche fast keinen Unterschied. In unserer einheimischen Küche ist das um ein vielfältiges aufwendiger.

Ernährungsbewusste Personen sind außerdem in der Lage sich sehr gezielt gerichtet zu essen. Die verwendeten Zutaten sind in der Regel klar deklariert und Unverträglichkeiten oder Vorlieben können bestmöglich in Betracht gezogen werden. Ein weiterer und nicht zu unterschätzender Pluspunkt ist die Frische der Produkte und die Art der Zubereitung. Gemüse wird beispielsweise nur kurz und dafür unter entprechend großer Hitze im Wok gegart. Das entspricht einer schonenden Zubereitung und erhält viele Vitamine.

Bio, Vegan, Ayurveda oder mikrobiologische Ernährung

Die Fokussierung auf das was wir essen schreitet immer weiter voran. Sogenannten Trends wie Bio, Vegan, Ayurveda oder mikrobiologische Ernährung sind längst in unseren Alltag fest verankert.

Deshalb haben wir ganz konsequent unser Thai-Bistro Pi-Nong so gestaltet, dass wir neben den frischen Zutaten von Anfang an auch vegan und vegetarische Gerichte anbieten. Wir glauben und wissen, dass die Nachfrage nach gesundem und wohlschmeckendem Essen immer mehr Beachtung finden wird.