Monthly Archives: April 2015

Gung Tempura (Nr. 6)

Knusprige Garnelenschwänze mit süß-saurer Sauce

Tempura ist eine Zubereitungsvariante frittierter Speisen in der japanischen Küche. Mit einem Teigmantel aus Mehl, Ei und Eiswasser versehen werden diverse Fisch-, Pilz- und Gemüsesorten sowie Sprösslinge und junge Blätter in heißem (140 bis 190 °C) Öl schnell ausgebacken.

In Thailand wird für den Ausbackteig feines Tempuramehl verwendet, das aus Reis hergestellt wird und das in anderen Ländern teils in asiatischen Lebensmittelgeschäften oder im Feinkosthandel erhältlich ist. Besonders zum Ausbacken geeignet sind Garnelen und Hummerkrabben. Zu den bevorzugten Gemüsearten zählen Süßkartoffel, Lotus, Aubergine, Schoten, Zwiebeln, Karotten, Paprika, Zucchini, Spargelspitzen.

Chili

Weltweit gehören Chillies zu den beliebtesten Gewürzen. Besonders im asiatischen Raum, Afrika, dem Orient und natürlich in Lateinamerika sind ihre Schärfe allgegenwärtig.

Die Chillies gehört zu der Gattung der Paprika und somit zur Familie der Nachtschattengewächse.  Man unterscheidet zwischen Chili, Peperoni, Pfefferoni oder Peperoncini.

Die Pflanze und auch die Frucht werden als Paprika bezeichnet. Die Frucht hat verschiedene Namen. Sie unterschieden sich in der Form, Größe und Farbe. Aber vor allem die Schärfe ist sehr unterschiedlich. Die am weitesten verbreitete Art, zu der auch fast alle in Europa erhältlichen Paprika, Peperoni und Chilis gehören, ist Capsicum annuum. Die meisten Paprika enthalten – in sehr unterschiedlicher Konzentration – den Stoff Capsaicin, der die Schärfe erzeugt.

Sollte man eine zu scharfe Chili erwischt haben halt Joghurt oder Milch, aber kein Wasser!

In der thailändischen Küche verwendet man zumeist die Vogelaugen-Chilischoten.

 

Yam Wunsen (Nr. 13)

GlasnudelsalatGlasnudelsalat mit Gurken, Tomaten, Zwiebeln und Sellerie in Zitronensauce

Vor allem in den heißen Tagen des Jahres gibt es nichts erfrischendes als einen Glasnudelsalat. Vor allem in Verbindung mit den verschiedenen Beilagen lassen keine Wünsche offen. Denn es gibt Variationen mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchte sowie vegetarische Varianten mit Tofu.

Neben dieser Kombinationsmöglichkeiten zeichnet sich der Salat auch durch seine Frische aus. Der Koriander, die Frühlingszwiebeln und der Geschmack der verwendeten Soßen in Verbindung mit dem Limettensaft werden gekrönt von den Chilies.

 

Satay Gai

Hühnerfleisch-Spieße mit Erdnuss-Sauce

Satay (oder auch Saté) ist ein Grillgericht, das ursprünglich aus Indonesien stammt, aber in vielen Ländern Südostasiens beliebt ist, wie etwa Malaysia, Singapur, Vietnam und natürlich in Thailand. In der Zeit der Kolonialisierung ist das Gericht auch in die niederländische Küche gelangt. Die japanische Variante nennt sich Yakitori. Satay bedeutet auf Indonesisch einfach so viel wie „Fleisch, das auf Bambusspießchen über Holzfeuer gegrillt wird“.

Zutaten und Zubereitung variieren stark von Land zu Land. Dabei kann es sich um mit Kurkuma mariniertes Fleisch, marinierten Fisch, marinierte Shrimps oder mariniertes Geflügel handeln, meist jedoch Hühnerfleisch oder Lammfleisch. Serviert werden kann Satay beispielsweise mit würziger Erdnusssauce, oder Erdnuss-Bratensaft mit Schalotten und Lontong (indonesischer, in Kokosnussblättern gedämpfter Reis). In Indonesien isst man Satay mit Acar (saure Gemüsemischung aus rohen Karotten, Gurken, Chili und Schalotten) als Beilage.

Es wird angenommen, dass Satay von chinesischen Immigranten eingeführt wurde, die solche Fleischspießchen auf der Straße verkauften.